Homelab Umzug 2.0

Das Homelab geht zurück ins Wallis.

An meinem Geburtstag habe ich eine freudige Nachricht erhalten. Es hat sich die Möglichkeit eröffnet, vom RZ-Betreiber zu einem renomierten Service Provider zu wechseln. Eine Chance, die man kein zweites Mal bekommt. Entsprechend habe ich diese Chance auch dankend angenommen. Das Spektrum bleibt nach wie vor breit, widmet sich jedoch mehr auf VMware, dafür umso intensiver.

Das Homelab zügelte vor gut einem halben Jahr ins RZ vom damaligen Arbeitgeber, welches via einem ISP-Uplink und einer separaten IP-Adresse direkt beim ISP angeschlossen war. Nach der Verkündung des Weggangs hatte ich noch die Hoffnung, dass der Schrank dort verbleiben kann. Die separate IP und die vorgeschalteten Firewalls schützten einerseits meine Infrastruktur vor Fremden eingriffen, die Arbeiten an den Firewalls und Konzepten schützten aber auch die RZ-Infrastruktur vor solchen Zugriffen. Aber ein 24/7 Zugang wäre sicher nicht mehr Möglich.

Leider war das Vertrauen seitensndamaligem Arbeitgeber nicht mehr da, oder besser die Befürchtung war da, dass ich mit dem Homelab auf die Infrastruktur hätte zugreifen können, was zur Folge hatte, dass ein separater Internetanschluss beschafft hätte werden müssen und entsprechend die monatlichen Kosten gestiegen wären.

So kam es nun, dass der Schrank abgeschaltet wurde und die Reise ins Wallis angetreten ist.

Nach Anschluss des Notstroms und Anpassungen der Firewall an den neuen WAN-Anschluss ging der ganze Schrank wieder online. Neu mit einem 50/50 Anschluss anstatt 30/30, der zeitweise schon gut ausgelastet war.

Der Umzug ist somit problemlos verlaufen und ein 24/7 Zugang ist auch gewährleistet. Durch die geringeren Stromkosten schlägt der Schrank günstiger zu buche, was auch super ist, da das Homelab eine reine Testumgebung ist, welcher keine Einnahmen abwirft.

 

Nun heisst es, wieder asap in die neue Tätigkeit einarbeiten, auf die Tauchlehrerprüfung vorbereiten und dann Vollgas weiter im Takt.


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